Ein Start-up entwickelt eine innovative Batterie für Elektroautos. Die größten Absatzmärkte liegen in den USA, China und Deutschland. Die Produktion erfolgt derzeit in Indien, könnte aber auch leicht nach Südostasien verlagert werden.
Frage: Wie sollte das Unternehmen seine Patentanmeldungen strategisch platzieren, um Nachahmer wirksam zu blockieren?
Ein Schweizer Hersteller von Luxusuhren präsentiert seine Neuheiten jedes Jahr auf einer internationalen Leitmesse in Genf. Obwohl der Schweizer Markt selbst klein ist, spielt die Messe eine zentrale Rolle im weltweiten Vertrieb.
Frage: Sollte der Hersteller in der Schweiz ein Patent anmelden, auch wenn dort kaum Umsätze erzielt werden?
Ein Modeunternehmen entwickelt ein neues Verfahren zur Herstellung besonders reißfester Textilien. Die Produktion erfolgt flexibel in verschiedenen Ländern Osteuropas und Asiens, während die Absatzmärkte weltweit verstreut sind.
Frage: Welche Länder sollte das Unternehmen priorisieren, wenn Patentschutz in den Herstellermärkten wenig bringt?
Ein Automobilzulieferer erfindet eine neue Bremskomponente, die in fast allen modernen Fahrzeugen eingesetzt werden könnte. Die Branche ist stark globalisiert und die Produkte standardisiert.
Frage: In welchen Ländern sollte der Zulieferer vorrangig Patente anmelden, um mit möglichst wenigen Schutzrechten einen weltweiten Effekt zu erzielen?
Ein Elektronikhersteller verkauft seine Produkte überwiegend über das Internet und erreicht damit weltweit Kunden. Zwar gibt es auch Fachmessen, doch der Großteil des Umsatzes entsteht durch Online-Vertrieb.
Frage: Wie sinnvoll ist es in diesem Fall, auf Patente in Ländern mit Leitmessen zu setzen?
Ein Unternehmen aus Österreich entwickelt eine neue Maschinenkomponente. Es überlegt, in über 100 Ländern weltweit Patente anzumelden, um maximalen Schutz zu erreichen.
Frage: Welche Kriterien sollte das Unternehmen bei der Auswahl der Länder berücksichtigen, um Kosten und Nutzen in Balance zu halten?